Nasi Briyani (biryani oder beriani) ist ein bekömmliches Gericht auf Reisbasis, das mit Gewürzen, Reis (z. B. Basmati), Fleisch, Fisch, Eiern und Gemüse zubereitet wird. Die Beliebtheit dieses exotischen Gerichts wird seinem aromatischen Duft und dem unverwechselbar vollmundigen Geschmack zugeschrieben.

Der Name „Briyani“ leitet sich vom persischen Wort „Berya(n)“ ab, das „gebraten“ oder „geröstet“ bedeutet. Das Gericht wurde von iranischen Händlern und Reisenden, die den Einheimischen ihre „geheimen Rezepte“ verrieten, aus dem Iran (ehemals Persien) nach Südostasien gebracht. Die Hauptzutaten von „Nasi Briyani“ sind Gewürze und Aromen wie Bratbutter, Muskatnuss, Muskatblüte, Kreuzkümmel, Pfeffer, Gewürznelken, Kardamom, Zimt, Lorbeerblätter, Koriander, Minze, Ingwer, Zwiebeln und Knoblauch. In der beliebteren nicht vegetarischen Version von Nasi Biryani findet sich Fleisch als Hauptzutat, üblicherweise vom Rind, Hähnchen oder Hammel, aber auch Fisch oder Garnelen. Die meisten Nasi Biryani-Gerichte werden mit Dahi Chutney, Korma, Curry, einem Auberginengericht, gekochten Eiern und Salat serviert.

In Malaysia und Singapur wird das Gericht Nasi Beriani, Nasi Biryani, Nasi Briani und sogar Nasi Minyak genannt. Hier wird Rendang und Sirap Bandung als Durstlöscher zum Gericht gereicht, vor allem unter den muslimischen Malaien. Nasi Beriani Gam, eine improvisierte Version, die ihren Ursprung in Muar und Batu Pahat hat, findet sich inzwischen auch in anderen Teile des Landes, während Spezialitätenrestaurants und indisch-muslimische Schnellimbisse das Gericht in ihrer eigenen unnachahmlichen Weise servieren. Hier werden die Hähnchen-, Hammel- oder Fischversionen mit „Achar“ (einer Kombination aus eingelegten Gurken, Zwiebeln, roten Chilis und Ananas) und hartgekochten Eiern serviert. Manche lokalen Unternehmer haben sogar damit begonnen, dieses beliebte Gericht in städtischen Regionen des Klang-Tals zu konzessionieren.