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Museum islamischer Kunst (Islamic Arts Museum)

Das Interesse an islamischer Kunst hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Im Zuge dieser Entwicklung fand das größte Museum islamischer Kunst von Südostasien im Dezember 1998 in Malaysia seinen Platz. In der grünen Umgebung der Perdana Botanical Gardens thront das moderne Museumsgebäude auf einer Fläche von 30.000 m².

Das „Islamic Arts Museum Malaysia“ präsentiert über siebentausend künstlerische Exponate sowie eine bemerkenswerte Bibliothek islamischer Kunstbücher.

Die ausgestellten Objekte decken eine große künstlerische Bandbreite ab, von winzigen Schmuckstücken bis hin zu einem der weltweit größten maßstabsgetreuen Modelle der Al-Haram-Moschee in Mekka. Das Ziel ist die Zusammenstellung einer Sammlung, die für die islamische Welt wirklich repräsentativ ist.

Anstatt sich hauptsächlich auf Werke aus den islamischen Kernländern in Persien und dem Nahen Osten zu konzentrieren, rückt das IAMM auch Asien in den Blickpunkt. China und Südostasien sind besonders gut vertreten. Und auch Indien, die dritte Komponente des malaysischen Schmelztiegels, hat einen besonderen Stellenwert. Indien, China und die malaiische Welt sind in einer exklusiven Kategorie vertreten.

Andere Teile der Sammlung sind in den zwölf Galerien des Museums in der Regel nach Art der Exponate, statt nach geographischem Ursprung ausgestellt.
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