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Klettern

Der höchste Berg von Malaysia ist der Mount Kinabalu (4.095 m). Dieser befindet sich im Kinabalu-Nationalpark (Kinabalu National Park) im Bundesstaat Sabah und ist ein bei Einheimischen und Touristen beliebtes Ausflugsziel.

Für den Auf- und Abstieg sollten rund zwei Tage eingeplant werden. Der Anstieg hat eine Länge von 8 km und beginnt gewöhnlich am Timpohon-Tor in der Nähe des Hauptquartiers des Parks (1.800 m). Die meisten Bergsteiger verbringen die Nacht oben in der Hütte Laban Rata (3.273 m) und setzen ihren Aufstieg zum Gipfel am nächsten Morgen fort. Wer einen ganz besonderen Adrenalinrausch sucht, kann auf dem Rückweg auch den Klettersteig nehmen, der über Seile, Stützhölzer, Leitern und Brücken nach unten führt. Für Personen mit Knieproblemen oder Höhenangst ist dies allerdings nicht zu empfehlen.

Weitere beliebte Kletterziele sind u. a. der Themenpark Lost World of Tambun, das Dorf Nipah auf der Insel Tioman, Taman Etnobotani in Gua Musang (Kelantan), Gunung Jerai (Kedah), Gunung Angsi (Negeri Sembilan) und Gunung Ledang (Johor). Wenn Sie eine noch größere Herausforderung suchen, können Sie den höchsten Berg auf der Malaiischen Halbinsel, den Gunung Tahan, erklimmen. Für die Gesamtstrecke von 130 km, die durch Regenwälder, Flüsse und über Bergketten führt, sollten Sie einen erfahrenen Bergführer buchen.

Näher an der Hauptstadt können Sie zu den Batu-Höhlen hinaufklettern, einem Kalksteinmassiv mit acht Felsspitzen und 170 Kletterrouten. Beliebte Felswände sind hier z. B. Nyamuk Wall, Nanyang Wall, Roadshow, Comic Wall, Damai Wall, White Wall und Red Rocks.